Stadtmitte gestalten und Grund behalten – Gewerbe und Handel unterstützen

 

Unsere Hauptstraße ist das Zentrum guter Fachgeschäfte. Damit dies so bleibt, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Stadt unabdingbar. Jeder muss in seinem Bereich die besten Voraussetzungen für eine attraktive „Innenstadt“ schaffen.  Die Gewerbetreibenden haben mit der Gründung des Stadtmarketing bereits einen guten Weg eingeschlagen und sind mit einem aktiven und dynamischen Vorstand ausgestattet.  Dies werden wir nicht nur unterstützen, sondern die Zusammenarbeit ausbauen. 

  • Wir unterstützen das Stadtmarketing beim Aufbau einer Online-Plattform für die Olchinger Geschäfte. Ein Ausbau zu Click & Collect sowie SameDayDelivery unterstützen wir. Olching hat eine sehr hohe Kaufkraft. Diese werden wir für Olchinger Geschäfte noch besser erschließen, damit der lokale und regionale Geldkreislauf gestärkt wird.  
  • Wir stehen zum Stadtmarketing e. V. Unsere Aufgabe sehen wir in der Unterstützung der Strukturen, bei Projekten und Veranstaltungen sowie den ständigen Austausch. 
  • Wir werden die Aufenthaltsqualität verbessern. Dafür favorisieren wir einen barrierefreien Shared Space, der die Anliegen der Anlieger, des landwirtschaftlichen Durchgangsverkehrs und des Lieferverkehrs berücksichtigt. 
  • Wir prüfen den Aufbau eines Gewerbe- und Handwerkerhofes für KMUs (Kleine Mittelständische Unternehmen) sowie die Ansiedlung eines Start-up-Hub im Olchinger Stadtgebiet.
  • Die Nutzung und Vermarktung bereits bestehender Gewerbeflächen hat für uns Priorität vor Neuausweisungen. Das gegen die Stimmen u. a. der FW Olching von der CSU-/SPD-Mehrheit durchgesetzte Gewerbegebiet an der B471 zeigt, wie wir uns Gewerbepolitik NICHT vorstellen: Hier sind kaum neue, qualifizierte Arbeitsplätze bei gigantischem Flächenverbrauch entstanden, auf rund 25 HA Fläche nicht einmal 1000 Arbeitsplätze. 

 

Zusätzlich muss die Attraktivität der Innenstadt durch Ausbau der Gastronomie forciert werden. Die Stadt Olching werden wir weg von einer Schlafstadt hin zur Stadt entwickeln, in der Einkauf und Freizeit gleichermaßen genutzt werden kann und dadurch die Attraktivität zum Einkaufen steigt. 

Die Entwicklung der Paulusgrube muss die Funktion der Hauptstraße unterstützen, darf nicht zum Totengräber unserer Fachgeschäfte werden. Wir meinen: Die Jahrhundertfunktion und -chance als Stadtmitte wird nur erreicht, wenn dort die öffentlichen Angebote wie Bücherei, Bürgerhaus, das für eine Stadt von 28.000 Einwohner als kultureller Mittelpunkt unerlässlich ist.

  • Kein Ausverkauf der Grundstücke an einen Investor! Wir sind überzeugt, dass eine Entwicklung in städtischer Hand für dieses „Filetgundstück“ der einzige Weg ist. Heutzutage muss die Stadt Grund und Boden für die Planungs- und Gestaltungshoheit zukünftiger Generationen sichern, um auf sich verändernde Anforderungen reagieren zu können.
  • Die Paulusgrube muss in ein gesamtstädtisches Planungskonzept eingebunden werden. Dazu gehört die Hauptstraße, das Rathaus, die Fläche der Polizeiinspektion sowie die Bahnhofsnordseite und der städtische Grund in der Wolfstraße. 
  • Wir werden für die Paulusgrube eine Planungsgesellschaft gründen als städtischen Regiebetrieb. 
  • Wir sehen in der Paulusgrube besser angelegtes Geld für ein neues, modernes und ideal erreichbares Rathaus für Bürger/innen und Mitarbeiter/innen, statt den jetzigen Standort aufwändig zu sanieren, der inmitten eines Wohngebietes steht. Hier weiteren Wohnraum zu errichten, liegt auf der Hand. Ebenso Raum für die VHS, eine weitere Kindertagesstätte und kulturelle Nutzung. Wer Klima schützen will, muss auch die Erreichbarkeit von Einrichtungen im Blick haben.