Quo vadis Olching? (Wohin gehst Du Olching?)

Ereignisdatum
27.06.2022

Olching steht vor großen Herausforderungen, muss raus aus negativen Schlagzeilen wie unwirtschaftliches Bauen (so Nöscherplatz, Großer Berg, kein Ertrag, da zu teuer), unzulängliche Verkehrswende, zaghafte Versuche zur Klimaneutralität.
 

Anträge wurde gestellt. Weitere Investitionen stehen an, wie das Feuerwehrgerätehaus Olching (geschätzt knapp 15 Mio €), die Entwicklung der Paulusgrube. Letztere steht im Spannungsfeld zwischen Gewerbe, Einzelhandel, Investorenmodell oder zentrale öffentliche Einrichtungen wie Rathaus, Bücherei, Kino, VHS, Veranstaltungsräume, Biergarten, Stadtpark, die Olching auch kulturell zur Stadt machen. Dort entscheidet sich, ob unsere Stadtmitte eine blutleere Betonburg wird oder Leben, Begegnung bringt, wozu der Umbau der Hauptstraße vom Bahnhof zum Nöscherplatz zur Shared-Space-Zone (Gleichrang der Verkehrsarten) gehört.

Andere Städte haben bewiesen, dass eine solche Investition in den zentralen gemeinsamen öffentlichen Raum ideellen und materiellen Ertrag bringt, nämlich mehr Begegnung über die Öffnungszeiten der Geschäfte hinaus, gemeinsames kulturelles Erleben, damit auch mehr Umsatz und Steuern für die Stadt. Statt Gehsteige um 20 Uhr hochzuklappen, diese abschaffen und die gesamte Hauptstraße zum Aufenthaltsraum umgestalten.


Weiter: Klimawandel durch Photovoltaik auf den Dächern statt in der Fläche auf wertvollen landwirtschaftlichen Boden, wozu die Stadt die Rechtsgrundlage schaffen kann.

Eine Vermögensgesellschaft, die den Wohnungsbestand (demnächst ca. 280 Wohnungen) wirtschaftlich bei bezahlbaren Mieten verwaltet, saniert und unter Einbezug städtischer Flächen neuen Wohnraum schafft.

Viel zu tun, also packen wir es an!


Ewald Zachmann FWO-Fraktionssprecher