Freie Wähler Olching empfehlen Maximilian Gigl (CSU) als Bürgermeister

Bild:
Change
Ereignisdatum
19.03.2020

Olching – Vorstand und Fraktion der Freien Wähler Olching (FWO) unterstützen den CSU-Bewerber Maximilian Gigl in der Bürgermeister-Stichwahl. Nach ausführlicher Analyse der Wahlprogramme und der zur Wahl stehenden Bewerber empfehlen die Freien Wähler Olching Maximilian Gigl.


Ausschlaggebend für den in einer Video-Konferenz gefassten Beschluss waren die starke Unzufriedenheit mit der bisherigen Amtsführung und die deutlich größere inhaltliche Übereinstimmung. „Viele unserer Kandidatinnen und Kandidaten haben sich auch deswegen zur Wahl gestellt, weil sie mit der Leistung des seit 12 Jahren amtierenden Bürgermeisters völlig unzufrieden sind“, sagte FWO-Vorstandsmitglied Kersten Raisch. Bei den inhaltlichen Positionen spielte die künftige Gestaltung der Paulusgrube eine entscheidende Rolle, die nach dem Willen der FWO keinesfalls einem Investor überlassen werden darf. Hier sind sich FWO und Bürgermeisterkandidat Maximilian Gigl einig, dass die bisherige Planung auf den Prüfstand muss und eine zusätzliche Verkehrsbelastung der Innenstadt mit 5000 Fahrzeugbewegungen keinesfalls akzeptabel ist. Große Gemeinsamkeiten sieht die FWO-Führung zudem bei der Entwicklung des Graßlfinger Mooses im Sinne der Einheimischen, bei der Stärkung aller Stadtteile mit gesicherter Nahversorgung (u. a. in Esting), der Forderung nach einer Ganztagesbetreuung an allen Schulen und einer besseren, allen Generationen gerechtwerdenden Stadtplanung sowie der Bildungspolitik. „Wir freuen uns sehr, dass Maximilian Gigl auch auf eine unserer Kernforderungen eingegangen ist, eine Realschule in Olching zu bauen“, betont Vanessa Bruckner, 1. Vorsitzende der FWO. Alois Waltl, Sprecher der IG Graßlfing, sieht durch Maximilian Gigl die Chance, „dass das Moos oder andere Stadtteile nicht abgehängt“ werden. 

Die Südwestumfahrung, bei der die Vorstellungen von FWO und CSU diametral auseinanderliegen,muss auf höherer Ebene gelöst werden. Die FWO setzen insoweit auf den Landtag und die Staatsregierung. Im Landtag steht die Behandlung von Petitionen an. Staatsminister Hubert Aiwanger hat zugesagt, sich für ein Moratorium einzusetzen. Ungeachtet der noch nicht rechtssicher geklärten Hochwassergefahren, wird der Staat jeden Euro für den Corona-Rettungsschirm von 10 Milliarden benötigen, um insbesondere die mittelständische Wirtschaft, damit die Masse der Arbeitsplätze und die kleinen Selbständigen vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Für eine neue Straße, deren Wert zweifelhaft ist, wird kein Geld mehr da sein.

Mit einem 1. Bürgermeister Maximilian Gigl erwartet die FWO einen Politikwechsel hin zu einer Bürger(innen)-näheren und zukunftsorientierten Verwaltung und unterstützt ihn daher aktiv in der Stichwahl am 29. März.